Kategorie: Verlorene Orte

  • Porki #57 und die grandiose Schönheit des Grauens

    Der Zusammenbruch der Sternenwelten wird sich – wie die Schöpfung – in grandioser Schönheit vollziehen. Blaise Pascal, nach Werner Herzog Die Ungetüme fressen den Boden. Sie wissen nicht warum, nicht wohin. Sie wissen nur, dass sie fressen müssen. Die Erde fressen sie und ganze Wälder, Dörfer, Geschichte; sie fressen und fressen, unermüdlich Tag und Nacht.…

  • Am 1. April leistet sich das Wetter höchstpersönlich einen Aprilscherz, „Der April macht was er will“ wäre vermutlich auch eine korrekte Einleitung, denn richtiger Schneefall ist im Frühling in diesen Breiten ja doch eher die Ausnahme (geworden?), besonders wenn man bedenkt, dass es diesen Winter praktisch gar kein richtiges Schneewetter gab. Mir persönlich sind Blütenblätter…

  • „Man muss gepilgert sein, […] weil die Landschaft nicht wie ein schlechtes Buch ist, wo man die mittleren Seiten einfach überschlagen kann und das Ende dennoch begreift, nein, man muss ihre leisen Übergänge mitmachen.“ – Max Frisch

  • Wir haben:Sechs Zylinder und dreißig Pferdekräfte.Wir wiegen:Zweiundzwanzig Zentner.Wir liegen in der Kurve wie Klebestreifen.Unser Motor ist:Ein denkendes ErzMensch, fahre uns!!Wir fahren dich so ohne ErschütterungDass du glaubst, du liegstDass du glaubst, du fährstDeines Wagens Schatten. – Bertolt Brecht

  • Porki #2 am Rand vom „Roten Wald“

    In einer Schneise westlich des Kernkraftwerks Tschernobyl lässt sich die Windrichtung in den Stunden nach der Explosion ablesen. Bis heute misst man hier die höchsten Strahlungswerte in der Sperrzone, obwohl der an der hohen Strahlenbelastung braun und rot abgestorbene Kiefernwelt von den Bulldozern der Liquidatoren 1986 begraben wurde. Die Sperrzone von Tschernobyl besuchten wir am…