Porki #4 und Bryukhanovs „Atomgrad“
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Prypjat

Pripyat: Planstadt für die Arbeiter des Kraftwerks und ihre Familien, gegründet 1970, angelegt nach den seinerzeit fortschrittlichsten städtebaulichen Überzeugungen der UdSSR. Dank Kraftwerksdirektor Viktor Bryukhanov einst bepflanzt mit 50.000 Rosenbüschen, einen für jeden Einwohner und einer kolossalen Statue des Prometheus, der den Göttern das (hier: nukleare) Feuer gestohlen hat.

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Lenina Prospekt 32/ Kurchatovastraße 13 mit dem „Raduga“-Kaufhaus im Erdgeschoss, Wohnung von Kraftwerksdirektor und Vater der Stadt Viktor Bryukhanov, Mikrodistrikt I
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„Hotel Polissja“
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Kulturzentrum „Energetik“
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Vorne: Plakat der Komsomol der ukrainischen SSR, der Jugendorganisation der KPdSU
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Blick auf das „Hotel Polissja“ aus dem Kulturzentrum „Energetik“
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Wohngebäude am westlichsten Rand von Prypjat
Verlorene Töne:
Ein Regenbogen; So sagen die Alt-
Kann großen Reichtum und Wohl-

Nach 30 Jahren Wind und Wetter, kann ich dem Klavier den Regenbogenwalzer nicht mehr entlocken.

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36 Stunden nach dem Unfall, am 27. April begann man mit der Evakuierung von etwa 49.000 Menschen. Der Rundowntest der Turbine musste in einer Katastrophe enden. Am Ende des Monats, kurz vor dem 1. Mai brauchten die Fabriken den zusätzlichen Strom von Block 4. Der Test wurde verschoben, der Reaktor lief so lang auf reduzierter Last, sodass sich Xenon bildete und den Kern vergiftete: die erste tödliche Zutat zum GAU. Der extra Strom am 25. April sollte der teuerste der Geschichte werden. Die roten Banner blieben zurück. Die Menschen von Pripyat waren vier Tage vor dem Tag der Arbeit heimatlos geworden.

Die Sperrzone von Tschernobyl besuchten wir am 28. und 29. Oktober 2016, 30 Jahre nach dem Reaktorunfall, 16 Tage bevor der neue Sarkophag in Bewegung gesetzt wurde.

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